Cassius Dio und die Römische Republik

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Beschreibung

The volumes published in the series Beiträge zur Altertumskunde comprise monographs, collective volumes, editions, translations and commentaries on various topics from the fields of Greek and Latin Philology, Ancient History, Archeology, Ancient Philosophy as well as Classical Reception Studies. The series thus offers indispensable research tools for a wide range of disciplines related to Ancient Studies.

Die Romaika Cassius Dios dienten bisher eher als Steinbruch zu Rekonstruktion verlorener Quellen und der Ereignisgeschichte. Diese Arbeit verknüpft die traditionelle "Quellenforschung" der Romaika des severischen Senators mit der Suche nach seiner Sicht der Römischen Republik, indem sie, angeleitet durch die Rezeptionsforschung und Cassius Dio selbst, die Kriterien seiner Quellenverarbeitung untersuchte: Ausgehend von Cassius Dios eigenen Schwerpunkten und denen der Forschung wurden seine Kommentare zu wichtigen Magistraturen betrachtet, seine "Analyse" der "Ständekämpfe", seine Einschätzung der Epochenjahre 218, 189 und 146 v. Chr. und seine Charakterisierungen Hannibals, der Africani und des Viriathus: Cassius Dio fügte in eine fortlaufende Erzählung, die er auch von den Annalisten Licinius Macer und Valerius Antias und der Monographie des Coelius Antipater bezog, Analysen, Urteile und Exempla insbesondere von Ulpian und Poseidonios ein. Das Ziel seiner Quellenverarbeitung bestand darin, im Sinne des Poseidonios das stoisch geprägte Ideal einer harmonischen Gemeinschaft, in der jeder (Führer) zum Wohle aller diente. Mit diesem Ideal hoffte Cassius Dio, seinen Zeitgenossen einen Weg aus der von ihm wahrgenommenen Krise des Reiches weisen zu können.

Autorentext

Benedikt Simons, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.



Klappentext
Die Romaika Cassius Dios dienten bisher eher als Steinbruch zu Rekonstruktion verlorener Quellen und der Ereignisgeschichte. Diese Arbeit verknüpft die traditionelle "Quellenforschung" der Romaika des severischen Senators mit der Suche nach seiner Sicht der Römischen Republik, indem sie, angeleitet durch die Rezeptionsforschung und Cassius Dio selbst, die Kriterien seiner Quellenverarbeitung untersuchte: Ausgehend von Cassius Dios eigenen Schwerpunkten und denen der Forschung wurden seine Kommentare zu wichtigen Magistraturen betrachtet, seine "Analyse" der "Ständekämpfe", seine Einschätzung der Epochenjahre 218, 189 und 146 v. Chr. und seine Charakterisierungen Hannibals, der Africani und des Viriathus: Cassius Dio fügte in eine fortlaufende Erzählung, die er auch von den Annalisten Licinius Macer und Valerius Antias und der Monographie des Coelius Antipater bezog, Analysen, Urteile und Exempla insbesondere von Ulpian und Poseidonios ein. Das Ziel seiner Quellenverarbeitung bestand darin, im Sinne des Poseidonios das stoisch geprägte Ideal einer harmonischen Gemeinschaft, in der jeder (Führer) zum Wohle aller diente. Mit diesem Ideal hoffte Cassius Dio, seinen Zeitgenossen einen Weg aus der von ihm wahrgenommenen Krise des Reiches weisen zu können.

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Produktinformationen

Titel
Cassius Dio und die Römische Republik
Untertitel
Untersuchungen zum Bild des römischen Gemeinwesens in den Büchern 335 der "Romaika"
Autor
EAN
9783110225860
ISBN
978-3-11-022586-0
Format
Fester Einband
Hersteller
De Gruyter
Herausgeber
De Gruyter
Genre
Altertum
Anzahl Seiten
337
Gewicht
673g
Größe
H236mm x B160mm x T24mm
Jahr
2009
Untertitel
Deutsch
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