(K)eine Grenze

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Leinen-Einband

Beschreibung

Autorentext

Christian Meyer, Universität Bielefeld.



Klappentext

Fragt man nach der Rolle des Privaten im Nationalsozialismus, werden meist zwei Thesen aufgeführt: Das Privatleben im Dritten Reich wurde politisiert, andererseits hat ein Rückzug in private Nischen stattgefunden. Unabhängig davon wurde dem zeitgenössischen Verständnis bislang nur wenig Aufmerksamkeit zuteil. Diese Studie rekonstruiert unterschiedliche Bedeutungen des Privaten während des NS-Regimes und versteht das Private als ein Deutungsmuster, mit dem gesellschaftliche und politische Prozesse analysiert wurden. Auf der Grundlage von autobiographischen Beiträgen deutscher Emigranten, die 1940 in Harvard gesammelt wurden, zeigt der Autor, dass es zu einer zentralen sprachlichen Praxis wurde, zwischen Privatem und Politischem zu unterscheiden. Ausgrenzung und Verfolgung drangen selbst in die Sprache des Privaten ein. So werden bisherige Forschungen zum Nationalsozialismus um eine neue Sichtweise aus der Historischen Semantik ergänzt.

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Produktinformationen

Titel
(K)eine Grenze
Untertitel
Das Private und das Politische im Nationalsozialismus 1933-1940
Autor
EAN
9783110633559
ISBN
978-3-11-063355-9
Format
Leinen-Einband
Herausgeber
De Gruyter Oldenbourg
Genre
20. Jahrhundert (bis 1945)
Veröffentlichung
01.06.2020
Anzahl Seiten
324
Gewicht
653g
Größe
H237mm x B166mm x T25mm
Jahr
2020
Untertitel
Deutsch
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