Der rheinische Jurist Joseph Bauerband

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Beschreibung

Die Arbeit setzt sich mit dem Werdegang und dem wissenschaftlichen Werk des rheinischen Juristen Joseph Bauerband auseinander. Dargelegt werden die UmstUmstände, die zur Errichtung des ersten und einzigen Lehrstuhls für Rheinisches Recht an der Universität Bonn führten, und die Gründe für die Berufung des Praktikers Bauerband. Ferner werden Vorlesungs- und Vortragskonzept Bauerbands auf ihre Übereinstimmung mit den zeitgenössischen Bildungsvorstellungen Frankreichs und Deutschlands untersucht, woran sich eine Beurteilung ihrer Fortschrittlichkeit anschließt. Einen weiteren Gegenstand der Untersuchung bildet Bauerbands Mitarbeit an der preußischen Verfassung von 1848. Seine Vorschläge werden auf ihre Stoßrichtung und ihre Beeinflussung durch rheinische Rechtsprinzipien hin durchleuchtet. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der methodologischen Analyse von Bauerbands wissenschaftlichem Werk. Anhand einer Gegenüberstellung mit der deutschen und französischen Rechtsliteratur erfolgt eine Einordnung der juristischen Dogmatik und Methodik in einen der dortigen Wissenschaftsstile des 19. Jahrhunderts. Abschließend wird Bauerbands Beitrag zur rheinischen Hypothekenrechtsreform behandelt. Im Blickpunkt stehen dabei Ziele und Effektivität der von ihm angeregten Gesetzesänderungen.

Autorentext

Die Autorin: Cordula Müller-Hogrebe wurde 1969 in Koblenz geboren. Ab 1989 studierte sie Rechtswissenschaften an der Universität Trier. 1994 legte sie ihr Erstes juristisches Staatsexamen ab. Anschließend arbeitete sie bis 1996 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Trier, zuerst am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Neuere Deutsche und Europäische Rechtsgeschichte und später im Forschungsprojekt Französisches Recht im linksrheinischen Deutschland 1804-1848 - die Berührung zweier Rechtskulturen in der Rechtspraxis, das einen Teil des Sonderforschungsbereichs 235 Zwischen Maas und Rhein: Beziehungen, Begegnungen und Konflikte in einem europäischen Kernraum von der Spätantike bis zum 19. Jahrhundert bildete. 1999 absolvierte sie ihr Zweites juristisches Staatsexamen. Seit 2000 ist sie in der bayerischen Finanzverwaltung tätig. Die Promotion erfolgte 2004.



Zusammenfassung
"Insgesamt hat Müller-Hogrebe mit ihrem Werk über die Verwissenschaftlichung des französischen Rechts durch die Integrierung pandektistischer Systematik und Begrifflichkeit einen gewichtigen Beitrag zur Rezeptionsgeschichte des Code civil im Rheinland vorgelegt. (Werner Schubert, Rheinische Vierteljahresblätter)

Inhalt

Aus dem Inhalt: Lehrstuhl für Rheinisches Recht - Ausgestaltung der Lehre des rheinischen Rechts - Übertragung rheinischer Rechtsprinzipien in die preußische Verfassung von 1848 - Bauerbands Lehrbuch zwischen deutscher Pandektenrechtswissenschaft und französischer Kodifikation - Dogmatik und Methode in Bauerbands zivilrechtlichem Werk - Kritik am Hypothekenrechtsreformversuch von 1860.

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Produktinformationen

Titel
Der rheinische Jurist Joseph Bauerband
Untertitel
Die Lehre des rheinischen Rechts im Spannungsfeld deutscher und französischer Rechtstraditionen
Autor
EAN
9783631528396
ISBN
978-3-631-52839-6
Format
Kartonierter Einband
Herausgeber
Lang, Peter GmbH
Genre
Sonstiges
Anzahl Seiten
413
Gewicht
546g
Größe
H211mm x B149mm x T25mm
Jahr
2005
Untertitel
Deutsch
Auflage
Neuausg.
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