Minderung der Schadstoffemissionen beim Gegendrucksintern von Eisenerzen

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Beschreibung

1.1 EinfUhrende Bemerkungen zum Sintern In der eisenschaffenden Industrie werden durch Sintern [1] feink6rnige Stoffe fUr den Einsatz im Hochofen stUckig ge macht. Bei den gebr!uchlichen Sinterverfahren wandert konvektiv ein Temperaturberg durch das Gut. Die notwendige Warme stammt aus einer Brennerhaube und wird durch die Verbrennung von Koks mit Luft erganzt. Als Einsatzstoffe dienen [2 - 6]: - Sieberze der K6rnung 0 - 10 mm - Konzentrate - Gichtstaub, Walzenzunder und andere eisenhaltige Abfalle. Feinstanteile werden neuerdings in zunehmenden MaBe pelle tiert. Der als Schlackenbildner und zur Entschwefelung fUr die Ver hUttung im Hochofen notwendige Kalk und andere Zuschlagstoffe k6nnen der Sintermischung zugesetzt und mitgesintert werden. Wird soviel Kalk zugesetzt, wie dem Bedarf der Erze ent spricht, so heiSt der Sinter "selbstgangig" [7]. FUr die Beschickung des Hochofens ist dann neben selbstgangigem Sin ter nur noch Koks notwendig. Hochofen, die so gefahren wer den, weisen die hochste Leistung in der Roheisenerzeugung auf [8,9]. FUr Mischungen mit StUckerz wird teilweise soge nannter Uberselbstgangiger Sinter hergestellt. Dieser Sinter enthalt auch die Zuschlagstoffe, die fUr die VerhUttung der neb en dem Agglomerat eingesetzten Erze erforderlich sind.

Inhalt
1 Einleitung.- 1.1 Einführende Bemerkungen zum Sintern.- 1.2 Stand der Sinterverfahren.- 1.2.1 Saugzugsintern.- 1.2.2 Druck- oder Gegendrucksintern.- 1.3 Aufgabe dieser Arbeit.- 2 Entstehung der Emissionen.- 2.1 Staub.- 2.2 Gasförmige Emissionen.- 2.2.1 Stickstoffoxide.- 2.2.1.1 Terminologie und Eigenschaften.- 2.2.1.2 Entstehung der nitrosen Gase.- 2.2.1.2.1 Stickstoffmonoxid.- 2.2.1.2.2 Stickstoffdioxid.- 2.2.1.2.3 Distickstofftetroxid.- 2.2.2 Schwefeldioxid.- 2.2.3 Fluor.- 2.2.4 Kohlenmonoxid.- 3. Experimente.- 3.1 Versuchsanlage.- 3.2 Sinter-Ergebnisse.- 3.3 Staubanfall.- 3.3.1 Meßmethode.- 3.3.2 Resultate.- 3.4 Schadgasemission.- 3.4.1 Grundsätzliche Meßprobleme.- 3.4.2 Meßergebnisse.- 4. Entfernung vorhandener Emissionen.- 4.1 Entfernung von Staub.- 4.1.1 Einführung.- 4.1.2 Verfahren und Geräte.- 4.1.2.1 Massenkraftabscheider.- 4.1.2.2 Filternde Abscheider.- 4.1.2.3 Naßabscheider.- 4.1.2.4 Elektrische Gasreinigung.- 4.1.3 Vergleich.- 4.2 Entfernung gasförmiger Emissionen.- 4.2.1 Grundlagen.- 4.2.1.1 Adsorption.- 4.2.1.2 Absorption in Flüssigkeiten.- 4.2.2 Entfernung nitroser Gase.- 4.2.2.1 Absorption in Wasser oder Säuren.- 4.2.2.2 Alkalische Wäschen.- 4.2.2.3 Sonderverfahren für Stickstoffmonoxid.- 4.2.2.4 Katalytische Reduktion.- 4.2.2.5 Vergleich.- 4.2.3 Entfernung von Schwefeldioxid.- 4.2.4 Entfernung von Fluor.- 5 Folgerungen.- 5.1 Gesamtbewertung.- 5.2 Vorschläge für die Auslegung künftiger Anlagen.- 6 Zusammenfassung.- A.1 Der Staubtransport in einer Schüttung.- A.1.1 Aufstellung der Grundgleichungen und allgemeine Lösung.- A.1.2 Modellrechnungen.- A.1.2.1 Beispiel I Der Staubpeak.- A.1.2.2 Beispiel II Die homogene Anfangsbelegung.- A.1.2.3 Ergebnisse der Modellrechnung.- 7 Literaturverzeichnis.

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Produktinformationen

Titel
Minderung der Schadstoffemissionen beim Gegendrucksintern von Eisenerzen
Autor
EAN
9783531030203
ISBN
978-3-531-03020-3
Format
Kartonierter Einband
Hersteller
VS Verlag für Sozialwissenschaften
Herausgeber
VS Verlag für Sozialwissenschaften
Genre
Maschinenbau
Anzahl Seiten
64
Gewicht
149g
Größe
B17mm
Jahr
1981
Untertitel
Deutsch
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