Über den Zusammenhang zwischen der Temperaturabhängigkeit der magnetischen Su...

(0) Erste Bewertung abgeben
20%
CHF 43.90 Sie sparen CHF 11.00
Print on Demand - Auslieferung erfolgt in der Regel innert 4 bis 6 Wochen.
Kartonierter Einband

Beschreibung

Während der magnetokalorische Effekt (MKE) bei den ferroma gnetischen Metallen der 1. langen Periode ausgiebig untersucht wurde (1,2), liegen u.W. keine entsprechenden Ergebnisse für antiferromagnetische Legierungen dieser Metalle vor. Wie eine thermodynamische Betrachtung (3) zeigt, ist die Größe des MKE proportional zur Meßtemperatur T und zur Temperaturabhängig keit der magnetischen Suszeptibilität X (bei T) und umgekehrt proportional zur spezifischen Wärme c (bei T). Im folgenden soll über Messungen von X (T) und des MKE bei drei antiferro magnetischen Substanzen berichtet werden: 1) Eisen-Mangan-Legierungen in dem Bereich (40 at% c Fe 70 at%), wo im wesentlichen eine einzige, kubisch flächen zentrierte (kfz) Phase zu erwarten ist. 2) Manganoxid (MnO) 3) Mangandifluorid (MnF ) 2 Das Eisen-Mangan_Legierungssystem ist deshalb interessant, weil das Zulegieren von 30 bis 55 at% Mangan die bei reinem Eisen nur in dem Temperaturbereich zwischen 1180 und 1665 K existie rende kfz. Kristallstruktur ( t -Fe) bis zur Raumtemperatur stabilisiert. Man kann physikalische Meßgrößen dieser Legierung en über der Mangankonzentration auftragen und versuchen, aus der Extrapolation auf verschwindende Mangankonzentration Aufschlüsse über die Eigenschaften eines bei Raumtemperatur stabilen hypo thetischen r -Eisens zu gewinnen (4). Die oben erwähnte Be ziehung aus der phänomenologischen Thermodynamik zeigt aller dings, daß der MKE bei diesen Legierungen höchstens von der -4 . Größenordnung 6T - 10 Kund dam1t an der Grenze der Na- weisbarkeit bleibt.

Klappentext

Während der magnetokalorische Effekt (MKE) bei den ferroma­ gnetischen Metallen der 1. langen Periode ausgiebig untersucht wurde (1,2), liegen u.W. keine entsprechenden Ergebnisse für antiferromagnetische Legierungen dieser Metalle vor. Wie eine thermodynamische Betrachtung (3) zeigt, ist die Größe des MKE proportional zur Meßtemperatur T und zur Temperaturabhängig­ keit der magnetischen Suszeptibilität X (bei T) und umgekehrt proportional zur spezifischen Wärme c (bei T). Im folgenden soll über Messungen von X (T) und des MKE bei drei antiferro­ magnetischen Substanzen berichtet werden: 1) Eisen-Mangan-Legierungen in dem Bereich (40 at% < c < Fe 70 at%), wo im wesentlichen eine einzige, kubisch flächen­ zentrierte (kfz) Phase zu erwarten ist. 2) Manganoxid (MnO) 3) Mangandifluorid (MnF ) 2 Das Eisen-Mangan_Legierungssystem ist deshalb interessant, weil das Zulegieren von 30 bis 55 at% Mangan die bei reinem Eisen nur in dem Temperaturbereich zwischen 1180 und 1665 K existie­ rende kfz. Kristallstruktur ( t -Fe) bis zur Raumtemperatur stabilisiert. Man kann physikalische Meßgrößen dieser Legierung­ en über der Mangankonzentration auftragen und versuchen, aus der Extrapolation auf verschwindende Mangankonzentration Aufschlüsse über die Eigenschaften eines bei Raumtemperatur stabilen hypo­ thetischen r -Eisens zu gewinnen (4). Die oben erwähnte Be­ ziehung aus der phänomenologischen Thermodynamik zeigt aller­ dings, daß der MKE bei diesen Legierungen höchstens von der -4 . Größenordnung 6T - 10 Kund dam1t an der Grenze der Na- weisbarkeit bleibt.



Inhalt
1. Einleitung.- 2. Thermodynamik.- 3. Eisen-Mangan-Legierungen.- 4. Mangandifluorid.- 5. Manganoxid.- 6. Zusammenfassung.- 7. Literatur.- 8. Abbildungen und Tabellen.

Mehr anzeigen

Produktinformationen

Titel
Über den Zusammenhang zwischen der Temperaturabhängigkeit der magnetischen Suszeptibilität und der spezifischen Wärme bei Antiferromagneten
Autor
EAN
9783663053002
ISBN
978-3-663-05300-2
Format
Kartonierter Einband
Hersteller
VS Verlag für Sozialwissenschaften
Herausgeber
VS Verlag für Sozialwissenschaften
Genre
Geisteswissenschaften allgemein
Anzahl Seiten
53
Gewicht
116g
Größe
H244mm x B170mm x T3mm
Jahr
2014
Untertitel
Deutsch
Auflage
1977
Mehr anzeigen
Andere Kunden kauften auch