Die Sonderstellung der Kirchen im Arbeitsrecht - sozialethisch vertretbar?

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Kartonierter Einband

Beschreibung

Die Kirchen gehören in Deutschland zu den großen Arbeitgebern. Jedoch weicht das kirchliche Arbeitsrecht vom staatlichen Recht deutlich ab (z.B. Ausschluss von Arbeitsstreiks, Sonderregeln zur Mitbestimmung, Vorgaben für die persönliche Lebensführung). Im Arbeitsrecht der Kirchen sind vor allem der Grundrechtsschutz und die Rechtssicherheit zu verbessern.

In der Bundesrepublik Deutschland sind die Kirchen mit Caritas und Diakonie sehr große Arbeitgeber. Für ihr Arbeitsrecht hat ihnen der Staat weitgehende Sonderrechte zugestanden. Hierzu gehören das Verbot von Arbeitsstreiks, die Befreiung von der Mitbestimmung und Beschränkungen für Gewerkschaften. Durch Vorgaben für die Lebensführung oder für die Religionszugehörigkeit greifen kirchliche Arbeitgeber in die Privatsphäre von Arbeitnehmern ein. Zur Begründung stützen sich die Kirchen auf ihr korporatives Selbstbestimmungsrecht. An die staatlichen Grundrechte sind sie nicht gebunden. Das Buch legt dar, dass der Schutz der Grundrechte auch für kirchliche Arbeitnehmer gelten sollte. Es geht auf Rechtsunsicherheiten ein, die das kirchliche Arbeitsrecht erzeugt, und stellt die Frage, ob ein Sonderweg der Religionsgemeinschaften im Arbeitsrecht heute noch vertretbar ist. Bei dem Buch handelt es sich um ein Gutachten, das für die Hans-Böckler-Stiftung verfasst wurde.

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Produktinformationen

Titel
Die Sonderstellung der Kirchen im Arbeitsrecht - sozialethisch vertretbar?
Untertitel
Ein deutscher Sonderweg im Konflikt mit Grundrechten
Autor
EAN
9783848712649
ISBN
978-3-8487-1264-9
Format
Kartonierter Einband
Herausgeber
Nomos Verlagsges.MBH + Co
Genre
Handels- & Wirtschaftsrecht
Anzahl Seiten
175
Gewicht
277g
Größe
H226mm x B151mm x T15mm
Jahr
2014
Untertitel
Deutsch
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