Grenzen instrumenteller Vernunft im Strafrecht

(0) Erste Bewertung abgeben
20%
CHF 87.20 Sie sparen CHF 21.80
Auslieferung erfolgt in der Regel innert 2 bis 4 Werktagen.
Kartonierter Einband

Beschreibung

Das Anliegen der Arbeit - die Suche nach Grenzen instrumenteller Vernunft im Strafrecht - ist von zwei Einsichten motiviert: der kontinuierlichen Instrumentalisierbarkeit eines präventiven Strafrechts und dem entgrenzenden Moment seiner Rechtsentwicklung. Die Untersuchung basiert auf der Prämisse, das herrschende Präventionsparadigma folge jener "instrumentellen" - zweckbestimmten - Vernunft: Es frage vornehmlich nach der Effektivität der eingesetzten Mittel, ohne die Vernünftigkeit der verfolgten Ziele an sich zu beurteilen oder zur Legitimationsbedingung zu erheben. Die Arbeit ist der Formulierung solch legitimierender Bedingungen verpflichtet, der Grenzziehung eines rechtsstaatlichen Strafrechts: Ausgehend von einer Rechtsidee der Begrenzung staatlicher Macht, sind inhaltliche Kriterien die Freiheit des Einzelnen als Grundannahme und die Unbedingtheit einer absoluten Garantie menschlicher Würde.

Autorentext

Die Autorin: Lisa Kathrin Sander, geboren 1979; 1999-2004 Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Frankfurt am Main, 2004 Erstes juristisches Staatsexamen; 2004-2007 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am dortigen Institut für Kriminalwissenschaften und Rechtsphilosophie, Promotion 2007; seitdem Rechtsreferendarin am Landgericht Frankfurt am Main.



Klappentext

Das Anliegen der Arbeit - die Suche nach Grenzen instrumenteller Vernunft im Strafrecht - ist von zwei Einsichten motiviert: der kontinuierlichen Instrumentalisierbarkeit eines präventiven Strafrechts und dem entgrenzenden Moment seiner Rechtsentwicklung. Die Untersuchung basiert auf der Prämisse, das herrschende Präventionsparadigma folge jener «instrumentellen» - zweckbestimmten - Vernunft: Es frage vornehmlich nach der Effektivität der eingesetzten Mittel, ohne die Vernünftigkeit der verfolgten Ziele an sich zu beurteilen oder zur Legitimationsbedingung zu erheben. Die Arbeit ist der Formulierung solch legitimierender Bedingungen verpflichtet, der Grenzziehung eines rechtsstaatlichen Strafrechts: Ausgehend von einer Rechtsidee der Begrenzung staatlicher Macht, sind inhaltliche Kriterien die Freiheit des Einzelnen als Grundannahme und die Unbedingtheit einer absoluten Garantie menschlicher Würde.



Inhalt

Aus dem Inhalt: Das Präventionsparadigma im Strafrecht - Zur Geschichte machtpolitischen Strafrechts in Deutschland von 1871-2007 (Sozialistenverfolgung, Schutzgesetzgebung, Gewohnheitsverbrechergesetz, Kommunistenprozesse, Gesetzgebung gegen RAF- und «internationalen» Terrorismus) - Rechtsstaatswidrige Entgrenzung der Präventionsorientierung (Sicherungsverwahrung, Sicherheitsbegriff und Staatsverständnis sowie Infragestellung einer absoluten Menschenwürdegarantie) - Die Idee einer Freiheitssicherung durch Recht.

Mehr anzeigen

Produktinformationen

Titel
Grenzen instrumenteller Vernunft im Strafrecht
Untertitel
Eine Kritik der Präventionsdoktrin aus strafrechtsgeschichtlicher und empirischer Perspektive
Autor
EAN
9783631570647
ISBN
978-3-631-57064-7
Format
Kartonierter Einband
Herausgeber
Lang, Peter GmbH
Genre
Strafrecht
Anzahl Seiten
349
Gewicht
499g
Größe
H208mm x B146mm x T25mm
Jahr
2007
Untertitel
Deutsch
Mehr anzeigen
Andere Kunden kauften auch