Ökonomische Gesichtspunkte im Rahmen der Herstellung der Verhältnismäßigkeit ...

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Kartonierter Einband

Beschreibung

Gegenstand der Arbeit ist die Frage nach der Zulässigkeit der Berücksichtigung ökonomischer Faktoren im Rahmen des Verhältnismäßigkeitsausgleichs. Dieses Problem ist bereits unter dem Schlagwort der "Kommerzialisierung des Schutzes der Grundrechte" bekannt. Der Autor hebt diese Frage nun erstmalig auf die Ebene der mehrpoligen Verhältnisse. Konkrete Gegenstände dieser Diskussion sind der strafrechtliche "Täter-Opfer-Ausgleich", die Privatisierung staatlicher Aufgaben und die Staatsstrukturprinzipien der Artt. 20 und 28 GG. Eine Vereinbarkeit hiermit ist im Ergebnis gegeben, wenn keine offensichtliche Mißbrauchsgefahr besteht, die notwendige Unterscheidung zwischen rechtlichen Freiheitsinhalten und tatsächlichen Freiheitschancen hinreichend berücksichtigt wird, die Adäquanz der Ausgleichsleistung gewährleistet ist und schließlich die im Rahmen von Grundrechtskollisionen durch den Eingriff mitverwirklichten Allgemeinwohlinteressen ausreichend gewahrt sind.

Klappentext

Gegenstand der Arbeit ist die Frage nach der Zulssigkeit der Berýcksichtigung konomischer Faktoren im Rahmen des Verhltnismáigkeitsausgleichs. Dieses Problem ist bereits unter dem Schlagwort der "Kommerzialisierung des Schutzes der Grundrechte" bekannt. Der Autor hebt diese Frage nun erstmalig auf die Ebene der mehrpoligen Verhltnisse. Konkrete Gegenstnde dieser Diskussion sind der strafrechtliche "Tter-Opfer-Ausgleich", die Privatisierung staatlicher Aufgaben und die Staatsstrukturprinzipien der Artt. 20 und 28 GG. Eine Vereinbarkeit hiermit ist im Ergebnis gegeben, wenn keine offensichtliche Miábrauchsgefahr besteht, die notwendige Unterscheidung zwischen rechtlichen Freiheitsinhalten und tatschlichen Freiheitschancen hinreichend berýcksichtigt wird, die Adquanz der Ausgleichsleistung gewhrleistet ist und schlieálich die im Rahmen von Grundrechtskollisionen durch den Eingriff mitverwirklichten Allgemeinwohlinteressen ausreichend gewahrt sind.



Inhalt

1. Teil: Einfýhrung: A. Problemstellung: Ziel und Gegenstand der Untersuchung - Gang der Untersuchung - Herstellung der Verhltnismáigkeit als Problemindikator - B. Zusammenfassung - 2. Teil: Bestandsaufnahme: Aktuelle Kompensationsmodell: A. Verfassungsrechtliche Kompensationsmodelle: Art. 14 III GG - Art. 14 Abs. I S. 2 GG - Zusammenfassung und Ergebnis - B. Verwaltungsrechtliche Kompensationsmodelle: Einleitung - Bau-, Flurbereinigungs- und Immissionsschutzrecht - Natur-, Landschafts-, Umwelt- und Denkmalschutzrecht - 3. Teil: Die Herkunft des Kompensationsgedankens: A. Entwicklung in der verfassungsrechtlichen Literatur: Ursprung und Inhalt - Besondere Akzentuierung bestimmter Gedanken - B. Entwicklung in der verfassungsrechtlichen Rechtsprechung - C. Zusammenfassung - 4. Teil: Der Kurzberichterstattungsbeschluá des Bundesverfassungsgerichts: A. Darstellung des Urteils: Sachverhalt - Entscheidung des Gerichts - Besonderheit des Falles mit Blick auf Herstellung der Verhltnismáigkeit i. e. S. - B. Analyse und Auswertung des Urteils: Problemaufriá - Zulssigkeit einer Eingriffsrechtfertigung durch finanzielle Kompensation - Ergebnis - 5. Teil: Lsungsansatz: Grenzen finanzieller Kompensation: A. Verfassungsrechtliche Grenzen: Kritik am Kompensationsmodell - Widerspruch zur Grundkonzeption der Freiheitsrechte - Widerspruch zu den Strukturprinzipien der Artt. 20 und 28 GG - Zusammenfassung und Ergebnis - Literaturverzeichnis, Sachwortverzeichnis

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Produktinformationen

Titel
Ökonomische Gesichtspunkte im Rahmen der Herstellung der Verhältnismäßigkeit ...
Untertitel
Dissertationsschrift
Autor
EAN
9783428111541
ISBN
978-3-428-11154-1
Format
Kartonierter Einband
Herausgeber
Duncker & Humblot GmbH
Genre
Zivilprozessrecht
Anzahl Seiten
207
Gewicht
286g
Größe
H232mm x B158mm x T13mm
Jahr
2003
Untertitel
Deutsch
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