Der Ausgleich unfallbedingter Personenschäden in Neuseeland und Deutschland

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Beschreibung

Im heutigen "Zeitalter der Unfälle" wird jeder Rechtsordnung bezüglich des Ausgleichs unfallbedingter Personenschäden eine Regelungsaufgabe von großer sozialer Tragweite auferlegt. Nach einer weltweit beachteten Konstruktion des neuseeländischen Rechts sind unfallbedingte Personenschäden durch eine Volksversicherung auszugleichen. Die Volksversicherung wird nach sozialversicherungsrechtlichen Grundsätzen begründet und löst damit das private Haftpflichtrecht, aber auch das Recht der privaten Haftpflichtversicherung, weitgehend durch ein sozialversicherungsrechtliches Modell ab. In der Diskussion um eine mögliche Reform des Haftungsrechts wird weltweit immer wieder auf das neuseeländische Modell Bezug genommen. Nur selten ist dieses Modell aber bisher eingehend ausgearbeitet und vergleichend gewürdigt worden. Vor diesem Hintergrund stellt die Arbeit die Vor- und Nachteile der rivalisierenden Haftungssysteme einander gegenüber, arbeitet Vorteile und Schwächen der einzelnen Systeme heraus und liefert so einen weitreichenden theoretischen und anwendungsorientierten Erkenntnisgewinn.

Autorentext
Der Autor: Michèl Vollmerhaus wurde 1971 in Gummersbach geboren. Er studierte Rechtswissenschaften an der Universität Osnabrück und Wirtschaftswissenschaften an der Humboldt-Universität Berlin. Er war Referendar am Kammergericht Berlin. Seit 2001 ist der Autor als Rechtsanwalt zugelassen und seit 2003 als Syndikusanwalt in der Konzernrechtsabteilung eines deutschen Luftverkehrsunternehmens tätig.

Klappentext

Im heutigen «Zeitalter der Unfälle» wird jeder Rechtsordnung bezüglich des Ausgleichs unfallbedingter Personenschäden eine Regelungsaufgabe von großer sozialer Tragweite auferlegt. Nach einer weltweit beachteten Konstruktion des neuseeländischen Rechts sind unfallbedingte Personenschäden durch eine Volksversicherung auszugleichen. Die Volksversicherung wird nach sozialversicherungsrechtlichen Grundsätzen begründet und löst damit das private Haftpflichtrecht, aber auch das Recht der privaten Haftpflichtversicherung, weitgehend durch ein sozialversicherungsrechtliches Modell ab. In der Diskussion um eine mögliche Reform des Haftungsrechts wird weltweit immer wieder auf das neuseeländische Modell Bezug genommen. Nur selten ist dieses Modell aber bisher eingehend ausgearbeitet und vergleichend gewürdigt worden. Vor diesem Hintergrund stellt die Arbeit die Vor- und Nachteile der rivalisierenden Haftungssysteme einander gegenüber, arbeitet Vorteile und Schwächen der einzelnen Systeme heraus und liefert so einen weitreichenden theoretischen und anwendungsorientierten Erkenntnisgewinn.



Inhalt

Aus dem Inhalt: Das neuseeländische Schadenstragungssystem für Personenschäden durch Unfall - Historische Entwicklung und Inhalt der neuseeländischen Volksunfallversicherung - Der IPRCA 2001 - Das Schadenstragungssystem für Personenschäden durch Unfall in Deutschland - Deliktische Verschuldenshaftung - Gefährdungshaftung - Gesetzliche Unfallversicherung - Sozialversicherung - Finalprinzip versus Kausalprinzip - Kollektivverantwortung versus Individualverantwortung.

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Produktinformationen

Titel
Der Ausgleich unfallbedingter Personenschäden in Neuseeland und Deutschland
Untertitel
Eine rechtsvergleichende Untersuchung
Autor
EAN
9783631545713
ISBN
978-3-631-54571-3
Format
Kartonierter Einband
Herausgeber
Lang, Peter GmbH
Genre
Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten
153
Gewicht
242g
Größe
H208mm x B148mm x T12mm
Jahr
2005
Untertitel
Deutsch
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