Untersuchungen von Drucken auf den tierischen Körper

(0) Erste Bewertung abgeben
20%
CHF 60.00 Sie sparen CHF 15.00
Print on Demand - Auslieferung erfolgt in der Regel innert 4 bis 6 Wochen.
Kartonierter Einband

Beschreibung

Alle Schwimmblasenfische zeigen schon auf geringe Änderungen des hydro statischen Druckes mehr oder weniger lebhafte Reaktionen. Offenbar werden Druckänderungen recipiert, so daß man von einem "Drucksinn" (Druckreception) solcher Fische sprechen kann. Da die meisten Fische in ihrem natürlichem Lebensraum, je nach der Tiefe in der sie sich gerade aufhalten, sehr verschieden hohen Drucken ausgesetzt sein können, liegt der Gedanke nahe, daß sie auf Grund ihrer Druckempfindlichkeit ein Registriervermögen für die Wasserticfe besitzen. Ein experimenteller Beweis ist dafür noch nicht erbracht worden. Alle bisherigen Experimente zeigen zunächst nur Reaktionen auf Druck ä n d e ru n gen. Ob darüber hinaus auch ein konstanter Druck seiner Größe nach recipiert wird und ob die Druckreception an der Orientierung im Raum beteiligt sein kann, sind noch offene Fragen. Die vorliegende Untersuchung soll ihrer Klärung mit Hilfe von Dressurversuchen näherkommen. Eine Schwimmblase findet sich bei fast allen Fischen: den Ganoiden, den Dipnoern und fast allen Teleostiern. Bei den Pleuronectiden wird sie während der Onto genese zurückgebildet. Den Elasmobranchiern fehlt sie ganz, bei einigen Tele ostiern ist sie sekundär verlorengegangen (z. B. CottuJf!,obio, Scorpaena porct/s u. a.).

Klappentext

Alle Schwimmblasenfische zeigen schon auf geringe Änderungen des hydro­ statischen Druckes mehr oder weniger lebhafte Reaktionen. Offenbar werden Druckänderungen recipiert, so daß man von einem »Drucksinn« (Druckreception) solcher Fische sprechen kann. Da die meisten Fische in ihrem natürlichem Lebensraum, je nach der Tiefe in der sie sich gerade aufhalten, sehr verschieden hohen Drucken ausgesetzt sein können, liegt der Gedanke nahe, daß sie auf Grund ihrer Druckempfindlichkeit ein Registriervermögen für die Wasserticfe besitzen. Ein experimenteller Beweis ist dafür noch nicht erbracht worden. Alle bisherigen Experimente zeigen zunächst nur Reaktionen auf Druck ä n d e ru n gen. Ob darüber hinaus auch ein konstanter Druck seiner Größe nach recipiert wird und ob die Druckreception an der Orientierung im Raum beteiligt sein kann, sind noch offene Fragen. Die vorliegende Untersuchung soll ihrer Klärung mit Hilfe von Dressurversuchen näherkommen. Eine Schwimmblase findet sich bei fast allen Fischen: den Ganoiden, den Dipnoern und fast allen Teleostiern. Bei den Pleuronectiden wird sie während der Onto­ genese zurückgebildet. Den Elasmobranchiern fehlt sie ganz, bei einigen Tele­ ostiern ist sie sekundär verlorengegangen (z. B. CottuJf!,obio, Scorpaena porct/s u. a.).



Inhalt
A. Einleitung.- B. Dressur auf einen bestimmten konstanten Druck.- C. Dressur auf ein bestimmtes Niveau im Raum.- D. Versuche zur Analyse der nachgewiesenen Orientierungsleistung.- E. Versuche zur Aufklärung der an der Orientierung beteiligten Druckreception.- F. Ortsdressuren mit horizontaler Versuchsanordnung.- G. Vergleichsversuche an Fischen mit intaktem Geruchssinn.- H. Schlußbemerkung.- J. Zusammenfassung.

Mehr anzeigen

Produktinformationen

Titel
Untersuchungen von Drucken auf den tierischen Körper
Untertitel
I: Druckreception bei Fischen und ihre Mitwirkung bei der Orientierung im Raum
Autor
EAN
9783663066958
ISBN
978-3-663-06695-8
Format
Kartonierter Einband
Hersteller
VS Verlag für Sozialwissenschaften
Herausgeber
VS Verlag für Sozialwissenschaften
Genre
Geisteswissenschaften allgemein
Anzahl Seiten
57
Gewicht
123g
Größe
H244mm x B170mm x T3mm
Jahr
1967
Untertitel
Deutsch
Auflage
1967
Mehr anzeigen
Andere Kunden kauften auch