Entwicklungstendenzen der österreichischen Rechtssprache seit dem ausgehenden...

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Beschreibung

Bekanntlich pflegt die österreichische Rechtssprache einen "schwierigen", "umständlichen" und "unpersönlichen" Stil. Man spricht abschätzig vom "Amtsdeutsch" oder "Kanzleistil". Die vorliegende Analyse gibt sich mit solchen ungenauen Werturteilen nicht zufrieden. Vielmehr ergründet sie, welche exakten Kriterien zu den Stilcharakteristika der österreichischen Rechtssprache führen. Mittels quantitativer Diachronanalyse wird die Entwicklung der Syntax, Stilistik und Lexik österreichischer Studiengesetze und -verordnungen seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert untersucht. Daraus lassen sich Rückschlüsse auf die Entwicklung der geschriebenen Rechtssprache in Österreich als einheitlicher Fachsprache ziehen. Vergleiche mit der bundesdeutschen Rechts- und Verwaltungssprache, grundsätzliche Überlegungen zur Rechtssprache als linguistisches Untersuchungsobjekt und ein historischer Abriß des österreichischen Studienwesens stellen die vorliegende Monographie in einen größeren Kontext.

Autorentext

Der Autor: Paul Roessler wurde 1968 in Eisenkappel/Kärnten geboren. Er studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie in Wien.



Klappentext

Bekanntlich pflegt die österreichische Rechtssprache einen «schwierigen», «umständlichen» und «unpersönlichen» Stil. Man spricht abschätzig vom «Amtsdeutsch» oder «Kanzleistil». Die vorliegende Analyse gibt sich mit solchen ungenauen Werturteilen nicht zufrieden. Vielmehr ergründet sie, welche exakten Kriterien zu den Stilcharakteristika der österreichischen Rechtssprache führen. Mittels quantitativer Diachronanalyse wird die Entwicklung der Syntax, Stilistik und Lexik österreichischer Studiengesetze und -verordnungen seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert untersucht. Daraus lassen sich Rückschlüsse auf die Entwicklung der geschriebenen Rechtssprache in Österreich als einheitlicher Fachsprache ziehen. Vergleiche mit der bundesdeutschen Rechts- und Verwaltungssprache, grundsätzliche Überlegungen zur Rechtssprache als linguistisches Untersuchungsobjekt und ein historischer Abriß des österreichischen Studienwesens stellen die vorliegende Monographie in einen größeren Kontext.



Inhalt

Aus dem Inhalt: Abriß der Geschichte des österreichischen Studienwesens - Rechtssprache als linguistisches Untersuchungsobjekt - Aufbau, Inhalt, Syntax und Stilistik des jeweiligen Rechtstextes in Einzelanalyse - Diachrone Gesamtanalyse: Syntax, Stilistik, Lexik, Interferenzen zwischen Inhalt und Stil, Vergleiche mit anderen Rechtstexten und mit der generellen Entwicklung der deutschen Sprache seit 1790.

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Produktinformationen

Titel
Entwicklungstendenzen der österreichischen Rechtssprache seit dem ausgehenden...
Untertitel
Eine syntaktische, stilistische und lexikalische Untersuchung von Studiengesetzen und -verordnungen
Autor
EAN
9783631470909
ISBN
978-3-631-47090-9
Format
Kartonierter Einband
Herausgeber
Lang, Peter GmbH
Genre
Deutschsprachige Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten
252
Gewicht
328g
Größe
H214mm x B149mm x T17mm
Jahr
1994
Untertitel
Deutsch
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