Kooperation im Städtebau

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Beschreibung

Neue Formen der "Kooperation im Städtebau" sind in den letzten Jahren zu einem zentralen Thema in den Planungs- und Verwaltungsrechtswissenschaften aufgerückt. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere das Instrumentarium des Vorhaben- und Erschließungsplans sowie die verschiedenen Ausprägungen städtebaulicher Verträge. Während diese bislang vor allem aus rechtspolitischer und rechtsdogmatischer Perspektive beleuchtet wurden, verfolgt Michael Tietze in der vorliegenden Arbeit einen rechtssoziologischen Ansatz: In welchem Umfang nutzen Gemeinden überhaupt die verschiedenen Typen städtebaulicher Verträge? Wann scheitern Verträge? Und: Was können städtebauliche Verträge aus Sicht der Kommunen tatsächlich leisten? Zur Beantwortung dieser Fragen entwickelt der Autor einen neuartigen analytischen Rahmen auf der Basis der Systemtheorie, der die Grundlage einer detaillierten empirischen Fallstudie in fünf Großstädten Ost- und Westdeutschlands bildet. Damit liefert er nicht nur einen Beitrag zur genaueren Erforschung der kommunalen Rechtspraxis, sondern ebenso zu einer rechtstheoretischen Fundierung öffentlich-rechtlicher Verträge, der sich gleichermaßen an Rechts- und Sozialwissenschaftler wie Planungspraktiker wendet.

Klappentext

Neue Formen der "Kooperation im Städtebau" sind in den letzten Jahren zu einem zentralen Thema in den Planungs- und Verwaltungsrechtswissenschaften aufgerückt. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere das Instrumentarium des Vorhaben- und Erschließungsplans sowie die verschiedenen Ausprägungen städtebaulicher Verträge. Während diese bislang vor allem aus rechtspolitischer und rechtsdogmatischer Perspektive beleuchtet wurden, verfolgt Michael Tietze in der vorliegenden Arbeit einen rechtssoziologischen Ansatz: In welchem Umfang nutzen Gemeinden überhaupt die verschiedenen Typen städtebaulicher Verträge? Wann scheitern Verträge? Und: Was können städtebauliche Verträge aus Sicht der Kommunen tatsächlich leisten? Zur Beantwortung dieser Fragen entwickelt der Autor einen neuartigen analytischen Rahmen auf der Basis der Systemtheorie, der die Grundlage einer detaillierten empirischen Fallstudie in fünf Großstädten Ost- und Westdeutschlands bildet. Damit liefert er nicht nur einen Beitrag zur genaueren Erforschung der kommunalen Rechtspraxis, sondern ebenso zu einer rechtstheoretischen Fundierung öffentlich-rechtlicher Verträge, der sich gleichermaßen an Rechts- und Sozialwissenschaftler wie Planungspraktiker wendet.



Inhalt

Inhaltsübersicht: Einleitung - I. Untersuchungsansatz: § 1: Mehrperspektivischer Zugang: Kooperation als Ausdruck eines gewandelten Planungsverständnisses - Kooperation(sprinzip) im Städtebaurecht - § 2: Forschungskonzeption und theoretischer Rahmen: Forschungsgegenstand - Forschungsdesign - Systemtheoretischer Analyserahmen - § 3: Spezifikation beobachtungsleitender Unterscheidungen: Anwendungspraxis: Veränderungen kommunaler Entscheidungsstruktur - Funktionen: Politische Leistungserwartungen an vertragliche Instrumente - II. Empirische Erhebung: § 4: Empirisch-methodisches Vorgehen: Untersuchungszeitraum - Untersuchungseinheit - Erhebungsmethoden - Durchführung der Untersuchung - § 5: Untersuchungsergebnisse: Stadt Leipzig - Landeshauptstadt Magdeburg - Landeshauptstadt Hannover - Stadt Münster - Stadt Wolfsburg - III. Auswertung - § 6: Anwendungspraxis: Veränderungen kommunaler Entscheidungsstruktur: Planerische Entscheidungsprämissen - Vorhaben- und Erschließungspläne - Städtebauliche Verträge (außer Durchführungsverträge) - Entscheidungen über Stellen - Selbst- und Fremdreferenz politischer Bauleitplanung - § 7: Funktionen: Politische Leistungserwartungen an vertragliche Instrumente: Verfahrensbeschleunigung - Entlastung der Gemeinden - Planrealisierung - Zusammenfassung - Literaturverzeichnis - Sachwortverzeichnis

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Produktinformationen

Titel
Kooperation im Städtebau
Untertitel
Eine empirische Untersuchung städtebaulicher Verträge im Spannungsfeld funktionaler Differenzierung
Autor
EAN
9783428109760
ISBN
978-3-428-10976-0
Format
Kartonierter Einband
Hersteller
Duncker & Humblot GmbH
Genre
Zivilprozessrecht
Anzahl Seiten
279
Gewicht
385g
Größe
H9mm x B234mm x T157mm
Jahr
2003
Untertitel
Deutsch
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