Landespersonalvertretungsgesetz und Bundespersonalvertretungsgesetz unter Asp...

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Beschreibung

Der Minister fur Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein/Westfalen hat das For schungsvorhaben zum Thema "Landespersonalver tretungsgesetze und Bundespersonalvertretungs gesetz unter Aspekten der Mitbestimmung und Mitwirkung in den Krankenhausern Nordrhein Westfalens" gef6rdert. Gegenstand des Forschungsberichts ist die Frage, ob die Anwendung der geltenden personalvertre tungsrechtlichen Vorschriften in der Praxis der Krankenhauser zu besonderen Schwierigkeiten fuhrt. Ferner wird geprlift, ob gegebenenfalls auftretende Probleme durch gesetzgeberische MaBnahmen ge16st werden k6nnen. Nicht behandelt werden folgende Problemkreise: - private Krankenhauser - kirchliche Krankenhauser - Krankenhausgesetze der Lander - mit Hochschulgesetzen zusammenhangende Fragen - sozialwissenschaftliche und volkswirtschaftliche Aspekte. - IV - Die Untersuchung ist im Jahre 1978 wahrend meiner Zugehorigkeit zum Direktorium des Instituts fur Sozialrecht der Ruhr-Universitat Bochum begonnen und nach meiner Berufung an die Universitat Bayreuth von mir weiterhin wissenschaftlich betreut worden. Rechtsprechung und Literatur sind bis Anfang 1980 ausgewertet worden. Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Instituts fur die geleistete Arbeit. Der deutschen Krankenhausgesellschaft und den im Bericht genannten Krankenhausern danke ich fur die UnterstUtzung.

Inhalt
A. Gegenstand und Methode der Untersuchung.- B. Eingrenzung des Untersuchungsgegenstandes.- I. Darstellung möglicher Trägerformen von Krankenhäusern.- II. Rechtsformen der von öffentlichen Trägern betriebenen Krankenhäuser.- 1. Privatrechtliche Rechtsformen.- 2. Öffentlich-rechtliche Rechtsformen.- a) Regiebetrieb.- b) Eigenanstalt.- c) Eigenbetrieb.- d) Zweckverband.- C. Darstellung des Personalvertretungsrechts, insbesondere des Personalvertretungsrechts NW.- I. Kurzübersicht zum LPVG.- 1. Definition Personalvertretungsrecht.- 2. Rechtsgrundlagen.- 3. Geschichtliche Entwicklung.- 4. Personalvertretungsrecht als Teil des öffentlichen Rechts Rechtsweg.- 5. Unterschiede zwischen Personalvertretungsrecht und Betriebsverfassungsrecht.- 6. Ziele des Personalvertretungsrechts.- 7. Schranken des Personalvertretungsrechts.- 8. Stellung und Wesen der Personalvertretung.- 9. Grundsatz der vertrauensvollen Zusammenarbeit.- 10. Einrichtungen des Personalvertretungsrechts.- a) Personaltat.- b) Stufenvertretungen.- c) Gesamtpersonalrat.- d) Jugendvertretungen.- e) Personalversammlung.- f) Einigungsstellen.- 11. Befugnisse des Personalrats.- a) Differenzierung zwischen den Beteiligungsrechten.- b) Mitbestimmungsangelegenheiten.- c) Mitwirkungsangelegenheiten.- d) Anhörung.- e) Förmliches Initiativrecht.- II. Problemschwerpunkte in Literatur und Rechtsprechung.- 1. Personalversammlung.- a) Themen der Personalversammlung.- b) Auswahl der Referenten.- 2. Ausschluß von Personalratsmitgliedern Auflösung des Personalrats.- a) Ausschluß von Personalratsmitgliedern.- b) Auflösung des Personalrates.- 3. Begriff der Umsetzung in § 72 Abs. 1 S. 2 Nr. 4 2. Alternative LPVG.- a) Einführung.- b) Darstellung der verschiedenen Meinungen.- 4. Schulungs- und Bildungsveranstaltungen für Personalratsmitglieder.- a) Allgemeines.- b) Begriff der Erforderlichkeit in § 42 Abs. 5 LPVG bzw. § 46 Abs. 6 BPersVG.- c) Träger der Schulungs- und Bildungsveranstaltungen.- d) Kostentragung für die Schulungs- und Bildungsveranstaltungen.- e) Auswahl der Veranstaltungen und der teilnehmenden Personalratsmitglieder Mitwirkungsrecht der Dienststelle Rechtsschutzmöglichkeiten.- 5. Streitfragen hinsichtlich der Einigungsstelle.- a) Allgemeines.- b) Die Einigungsstelle als Dauereinrichtung.- c) Beisitzer aus dem Geschäftsbereich fremder Dienststellen.- d) Fragen zur Beschlußfähigkeit.- D. Zur Praxis der Personalvertretung im Krankenhaus Ergebnis und Auswertung der Befragung.- I. Allgemeine Angaben.- 1. Träger des Krankenhauses.- 2. Rechtsform.- 3. Krankenhauspersonal.- a) Anzahl der Beschäftigten.- b) Berufsgruppenzugehörigkeit.- c) Zugehörigkeit zu den Gruppen der Beamten, Angestellten und Arbeiter.- d) Anteil der Jugendlichen.- 4. Eigener Personalrat oder Vertretung in einem anderen Personalrat.- a) Begriff der Dienststelle.- b) Möglichkeit des § 7 Abs. 2 LPVG.- c) Regelung in den befragten Krankenhäusern.- 5. Jugendvertretungen.- II. Personalversammlungen.- 1. Häufigkeit der Versammlungen und Beteiligung.- 2. Teilnahme von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens.- III. Personalratswahlen.- 1. Gruppenwahl oder Gemeinschaftswahl.- 2. Wahlvorschläge.- 3. Wahlbeteiligung.- IV. Personalrat.- 1. Zahl der Personalratsmitglieder.- 2. Gruppenzugehörigkeit und Berufsgruppenherkunft der Personalratsmitglieder.- 3. Gruppenzugehörigkeit des Personalratsvorsitzenden.- 4. Mitgliedschaft der Personalratsmitglieder in Gewerkschaften oder Berufsverbänden.- 5. Freistellungen.- 6. Ausschluß aus dem Personalrat.- 7. Teilnahme von Vertretern der Gewerkschaften oder der Arbeitgeberverbände an Personalratssitzungen.- V. Tätigkeit des Personalrates.- 1. Beteiligung des Personalrats im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen.- a) Mitbestimmungsangelegenheiten.- b) Mitwirkungsangelegenheiten.- c) Sonstige Beteiligungsangelegenheiten.- 2. Änderungswünsche hinsichtlich des Beteiligungskataloges.- VI. Einigungsstelle.- VII. Dienstvereinbarungen.- VIII. Betriebsleitung.- IX. Reformvorschläge.- 1. Krankenhauskonferenz.- 2. Patientenfürsprecher.- 3. Änderungsvorschläge im Hinblick auf das Personalvertretungsrecht.- E. Krankenhausmodelle und Personalvertretung.- I. Darstellung der vorhandenen Modelle.- 1. Münchener Modell.- a) Krankenhausebene.- b) Zentrumsebene.- 2. Modell Neumünster.- a) Krankenhauskollegium.- b) Krankenhausdirektion.- c) Ärzterat.- 3. Leverkusener Modell.- a) Versammlung.- b) Vorstand.- c) Sprecher.- 4. Modell Herdecke.- a) Vorbemerkung zur weltanschaulichen Ausrichtung und Trägerschaft.- b) Krankenhausleitung.- c) Vertrauenskreis.- d) Ärztekollegium und dessen Sprecher.- e) Schwesternkollegium.- f) Vertretung der übrigen Berufsgruppen.- g) Erfordernis der Einstimmigkeit.- 5. Modell Hanau.- a) Kollegialorgan.- b) Patientenvertreter.- c) Schiedskommission.- d) Organisation auf Abteilungsebene.- 6. Modell des Marburger Bundes.- a) Klinikkonferenzen.- b) Zentrumskonferenz.- c) Krankenhauskonferenz.- d) Ärztlicher Vorstand.- 7. Vorschläge der Gewerkschaft ÖTV.- a) Stellungnahme der Gewerkschaft ÖTV aus dem Jahre 1970.- b) Vorschläge der Gewerkschaft ÖTV aus dem Jahre 1976, insbesondere: Krankenhausausschuß.- 8. Modell der Kieler Studie.- a) Ärztekonferenz.- b) Konferenz des Pflege- und Versorgungsdienstes.- c) Verwaltungs- und Wirtschaftskonferenz.- d) Krankenhauskonferenz.- e) Krankenhausleitung.- f) Arbeitsbesprechungen auf Abteilungsebene.- 9. Krankenhausreformgesetz Rheinland/Pfalz.- a) Krankenhauskonferenz.- b) Patientenfürsprecher.- 10. Regierungsentwurf zum Krankenhausgesetz von Nordrhein-Westfalen.- a) Zusammensetzung.- b) Aufgaben.- 11. Weitere Modelle und Vorschläge.- II. Rechtliche Bedenken bezüglich der Einrichtung von Krankenhauskonferenzen und vergleichbaren Gremien neben dem Personalrat.- 1. Verfassungsrechtliche Bedenken.- a) Gesetzgebungskompetenz der Länder.- b) Eingriff in die Selbstverwaltungsgarantie der Art. 28 Abs. 2 GG, 78 LVerf NW.- 2. Personalvertretungsrechtliche Bedenken.- a) Darstellung der insbesondere am BPersVG orientierten Kritik.- b) Übertragbarkeit der am BPersVG orientierten Kritik auf den Bereich der Personalvertretung.- c) Vergleich der dem Personalrat nach dem LPVG zukommenden Mitbestimmungs- und Mitwirkungsrechte mit den vorgesehenen Befugnissen der Krankenhauskonferenzen.- III. Beseitigung der aufgezeigten rechtlichen Bedenken durch gesetzgeberische Maßnahmen.- 1. Vorbemerkung.- 2. Regelung durch Krankenhausgesetz.- a) Wortlaut des § 18 Abs. 5 E KHG NW.- b) Amtliche Begründung.- c) Eignung zur Abgrenzung.- 3. Regelung durch Landespersonalvertretungsgesetz.- a) Regelung im Rahmen des geltenden Personalvertretungsrechts.- b) Schaffung von Sondervorschriften entsprechend den §§ 81 bis 105 LPVG.- IV. Zwischenergebnis.- F. Berufsgruppenspezifische Zusammensetzung des Personalrates.- I. Berufsgruppenspezifische Zusammensetzung des Personalrates nach geltendem Recht.- 1. Rechtliche Bedenken.- a) Unzulässigkeit berufsgruppenbe-zogener Repräsentation.- b) Unzulässigkeit unterschiedlichen Stimmgewichts je nach Berufsgruppenzugehörigkeit.- c) Verstoß gegen das Gruppenprinzip.- 2. Möglichkeiten des § 14 Abs. 6 LPVG.- 3. Zwischenergebnis.- II. Schaffung von Sondervorschriften für den Krankenhausbereich.- 1. Sinn und Inhalt der §§ 81 ff LPVG.- a) Polizei.- b) Lehrer.- c) Staatsanwälte.- d) Referendare im juristischen Vorbereitungsdienst.- e) Forstverwaltung.- 2. Vergleichbarkeit der in den §§ 61 ff LPVG geregelten Fälle mit dem Krankenhausbereich.- 3. Erforderlichkeit einer Änderung des BPersVG als Voraussetzung einer landesgesetzlichen Regelung.- 4. Rechtliche Bedenken gegen weitere Sondervorschriften.- a) Unzulässigkeit berufsgruppenbe-zogener Repräsentation.- b) Unzulässigkeit unterschiedlichen Stimmgewichts je nach Berufsgruppenzugehörigkeit.- c) Verstoß gegen das Gruppenprinzip.- 5. Lösungsvorschlag.- Anhang: Fragebogen.- Anmerkungen.

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Produktinformationen

Titel
Landespersonalvertretungsgesetz und Bundespersonalvertretungsgesetz unter Aspekten der Mitbestimmung und Mitwirkung in den Krankenhäusern Nordrhein-Westfalens
Autor
EAN
9783531031194
ISBN
978-3-531-03119-4
Format
Kartonierter Einband
Hersteller
VS Verlag für Sozialwissenschaften
Herausgeber
VS Verlag für Sozialwissenschaften
Genre
Arbeits- & Sozialrecht
Anzahl Seiten
208
Gewicht
402g
Größe
H244mm x B170mm x T12mm
Jahr
1982
Untertitel
Deutsch
Auflage
1982
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