Erfundene Erinnerung in den Werken ,Im Krebsgang' von Günter Grass und ,Auste...

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Kartonierter Einband

Beschreibung

Nicht der Vergleich beider Werke, "Im Krebsgang" (2002) von Günter Grass und "Austerlitz" (2001) von W.G. Sebald, sondern das Spannungsfeld zwischen offizieller Geschichtsschreibung, individueller Erinnerung und Fiktion auszuleuchten und die Bestimmung der darin angewandten Modelle einer Erinnerungsliteratur zu analysieren, ist Ziel dieses Buches. Im Versuch, das Vergangene in die Gegenwart zu transponieren, erschaffen sich die beiden Autoren nicht nur Post-Gedächtnisse, sondern auch eine eigene "erfundene Erinnerung", da den beiden Autoren die unmittelbare Erfahrung der in ihren Werken behandelten Ereignisse fehlt. Die Autorin dieses Buches zeigt, wie die Grauzone zwischen Erinnerung und Geschichte, nämlich die Leerstelle der selbst erlebten Erfahrungen mit den ästhetischen Verfahren beider Autoren, Günter Grass und W.G. Sebald, in den Texten verknüpft wird, wie die Montage unterschiedlichster Erinnerungen in den Texten funktioniert und wie sie außerhalb des Textes mit dem Leser interagiert. Wie in der Dynamik der Erinnerungskultur mit der stetig belastenden Vergangenheit umgegangen wird und welche spezielle Rolle die Erinnerung in der Rekonstruktion der Vergangenheit, vor allem in der Erinnerungsliteratur, spielen kann, steht dabei im Hauptfokus.

Autorentext

Youngju Lee, geboren 1981 in Chungbuk, Südkorea, promovierte 2017 in Germanistik an der Universität Konstanz. Heute dient sie als Major und ist Dozentin für Deutsche Sprache und Literatur an der koreanischen Militärakademie. Ihr Hauptfokus in der Forschung liegt in der Gedächtnistheorie und Erinnerungsliteratur, insbesondere in Bezug auf den Zweiten Weltkrieg.



Klappentext

Nicht der Vergleich beider Werke, "Im Krebsgang" (2002) von Günter Grass und "Austerlitz" (2001) von W.G. Sebald, sondern das Spannungsfeld zwischen offizieller Geschichtsschreibung, individueller Erinnerung und Fiktion auszuleuchten und die Bestimmung der darin angewandten Modelle einer Erinnerungsliteratur zu analysieren, ist Ziel dieses Buches. Im Versuch, das Vergangene in die Gegenwart zu transponieren, erschaffen sich die beiden Autoren nicht nur Post-Gedächtnisse, sondern auch eine eigene "erfundene Erinnerung", da den beiden Autoren die unmittelbare Erfahrung der in ihren Werken behandelten Ereignisse fehlt. Die Autorin dieses Buches zeigt, wie die Grauzone zwischen Erinnerung und Geschichte, nämlich die Leerstelle der selbst erlebten Erfahrungen mit den ästhetischen Verfahren beider Autoren, Günter Grass und W.G. Sebald, in den Texten verknüpft wird, wie die Montage unterschiedlichster Erinnerungen in den Texten funktioniert und wie sie außerhalb des Textes mit dem Leser interagiert. Wie in der Dynamik der Erinnerungskultur mit der stetig belastenden Vergangenheit umgegangen wird und welche spezielle Rolle die Erinnerung in der Rekonstruktion der Vergangenheit, vor allem in der Erinnerungsliteratur, spielen kann, steht dabei im Hauptfokus.

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Produktinformationen

Titel
Erfundene Erinnerung in den Werken ,Im Krebsgang' von Günter Grass und ,Auste...
Untertitel
'Erfundene Erinnerung' in den Werken , Im Krebsgang' von Günter Grass und , Aust
Autor
EAN
9783826067624
ISBN
978-3-8260-6762-4
Format
Kartonierter Einband
Herausgeber
Königshausen & Neumann
Genre
Allgemeine und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten
288
Gewicht
448g
Größe
H235mm x B156mm x T24mm
Jahr
2019
Untertitel
Deutsch
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