HAUSER - IMMER FESTE DRUFF!

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Beschreibung

Hauser ist Detektiv - und auch noch ein verdammt guter. Wobei sein Erfolgsrezept in den meisten Fällen schlicht darin besteht, geradewegs in eine heikle Situation hineinzumarschieren und dann abzuwarten, was passiert. Nach einem durchschlagenden Fahndungserfolg, der sogar die gesamte Frankfurter Presse auf den Plan rief, wird Hauser für einen neuen Fall engagiert: Er soll fünf Erben ausfindig machen. Das gelingt ihm auch in Rekordzeit ... gegen eine kleine Gefälligkeit für einen Frankfurter Gangsterboss. Wo ein Ganove ist, sind die anderen aber nicht weit, weshalb Hauser schnell die gesamte Frankfurter Unterwelt an den Hacken hat, die ihm nun an jeder Straßenecke auflauern und zu einer weiteren Unterweltgröße schleppen. So bleibt Hauser nichts anderes übrig, als auch die Wünsche der anderen Gangster zu erfüllen, wenn er lebendig aus dieser Sache herauskommen will ... Tarantino auf Hessisch. Eine ebenso augenzwinkernde wie rasante Kriminalkomödie aus der Mainmetropole, mit einem Detektiv irgendwo zwischen Sherlock Holmes, Inspektor Clouseau und Schimanski.

Andreas Zwengel, Jahrgang 1969, wurde in der mittelhessischen Provinz geboren und arbeitete viele Jahre als Lehrer an einer Förderschule, bevor er sich komplett dem Schreiben widmete.

2007 gewann er den Kurzgeschichtenwettbewerb von tcboyle.de und 2009 erschien sein erster Steampunk-Roman 'Die Welt am Abgrund'.

Seitdem veröffentlichte er zahlreiche Romane aus den Bereichen Phantastik, SF, Krimi und Abenteuer. Seine Kurzgeschichtenveröffentlichungen liegen in drei Sammlungen vor.

Ab dem Frühjahr 2015 gehörte er für zwei Jahre zum Autorenteam der Science-Fiction-Serie 'Ren Dhark' und betreut inzwischen mehrere Serien, darunter den SF-Klassiker 'Raumschiff Promet', sowie die Mysteryserien 'Der Butler' und 'Schattenchronik'.

Heute lebt er mit seiner Frau in Griesheim bei Darmstadt.

Zusammenfassung
Hauser ist Detektiv und auch noch ein verdammt guter. Wobei sein Erfolgsrezept in den meisten Fällen schlicht darin besteht, geradewegs in eine heikle Situation hineinzumarschieren und dann abzuwarten, was passiert.Nach einem durchschlagenden Fahndungserfolg, der sogar die gesamte Frankfurter Presse auf den Plan rief, wird Hauser für einen neuen Fall engagiert: Er soll fünf Erben ausfindig machen. Das gelingt ihm auch in Rekordzeit gegen eine kleine Gefälligkeit für einen Frankfurter Gangsterboss.Wo ein Ganove ist, sind die anderen aber nicht weit, weshalb Hauser schnell die gesamte Frankfurter Unterwelt an den Hacken hat, die ihm nun an jeder Straßenecke auflauern und zu einer weiteren Unterweltgröße schleppen. So bleibt Hauser nichts anderes übrig, als auch die Wünsche der anderen Gangster zu erfüllen, wenn er lebendig aus dieser Sache herauskommen will Tarantino auf Hessisch.Eine ebenso augenzwinkernde wie rasante Kriminalkomödie aus der Mainmetropole, mit einem Detektiv irgendwo zwischen Sherlock Holmes, Inspektor Clouseau und Schimanski.

Leseprobe
Im Auftrag von Boris

Hauser lebte streng nach der Maxime, dass Planung nur der Ersatz des Zufalls durch den Irrtum sei. Deshalb verzichtete er darauf, dem Universum allzu lenkend ins Handwerk zu pfuschen. An diesem Morgen musste er allerdings feststellen, dass mangelnde Planung die Abwesenheit von Kaffee, Brot und Milch am Frühstückstisch zur Folge haben konnte. Also machte er sich zu einer Uhrzeit, die er trotz Sonnenschein definitiv noch zur Nacht zählte, auf den Weg zur Bäckerei seines Vertrauens.

Wenn er seine Wohnung verließ, lauschte er zuerst in den Flur hinaus, ob seine Nachbarn unterwegs waren. Er fand Smalltalk unglaublich schwer und anstrengend, obwohl dabei doch nur die üblichen Belanglosigkeiten ausgetauscht wurden.

Hauser war in der Straße bekannt und wurde wie ein zutrauliches Haustier behandelt. Die Leute hielten ihn für einen Exoten und Exzentriker, doch niemand verspürte den Drang, sich über ihn lustig zu machen. Er wurde selbst von Leuten toleriert, die Toleranz nicht unbedingt zu ihren Kernkompetenzen zählten. Vielleicht lag es an der Gleichmütigkeit und an dem völligen Mangel an Aggression, die er ausstrahlte.

Hauser mochte die Großstadt. Er konnte sich nicht vorstellen, auf dem Land zu leben. Nicht einmal eine kleinere Stadt kam für ihn infrage. Und wie die meisten Frankfurter hatte Hauser nichts dagegen, wenn die Weltgeschichte einen großen Bogen um die Stadt machte. Sollte sie ihr Anliegen doch in Offenbach vorbringen.

Als er aus der Bäckerei trat, einen Becher Kaffee in jeder Hand und ein Frikadellenbrötchen zwischen den Zähnen, entdeckte er Melanie Beck auf der anderen Straßenseite. Seine unbezahlbare Souffleuse lehnte an einem Laternenpfahl, der mit mehreren Schichten aus Aufklebern und Kleinanzeigen beklebt war, sodass man erst ab einer Höhe von zwei Metern aufwärts das Metall sehen konnte. Auf dem gepflasterten Parkstreifen vor ihr stand ein schmutziger Corsa. Sie schien auf ihn zu warten.

Hauser war überrascht, sie so schnell wiederzusehen. Er berichtigte sich: Tatsächlich war er überrascht, sie überhaupt noch einmal wiederzusehen. Er stellte die beiden Kaffeebecher aufs Autodach und nahm das belegte Brötchen aus dem Mund, um ein ausgesprochen selbstzufriedenes Grinsen aufzusetzen. »Ich weiß um meine Wirkung auf ...«

»Oh bitte, ersparen Sie mir das. Ich bin bestimmt nicht freiwillig hier. Mein Chef möchte Sie sprechen.«

»Boris Schneider?«

»Ich habe nur den einen Chef.«

»Weshalb will er mich sehen?«

»Ihre Leistung hat ihn sehr beeindruckt.« Der Spott in ihrer Stimme war nicht zu überhören.
Hauser war überrascht. »Dann hast du ihm nicht erzählt, wie es abgelaufen ist?«

»Nicht die Vorstellung auf dem Polizeirevier. Die Ermittlungsarbeit, die Sie vorher geleistet haben.«

»Ach so. Worum geht es?«

»Das weiß ich nicht. Eine Modeberatung können wir wohl ausschließen. Ich nehme an, er hat einen Auftrag für Sie. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Aber ich würde die Angelegenheit gern rasch hinter mich bringen. Also, einsteigen!«

Melanie startete den Motor. Kaum hatte Hauser auf dem Beifahrersitz Platz genommen, galt seine ganze Aufmerksamkeit dem Kaffee, den er unbedingt in den Bechern behalten wollte. Das Brötchen hatte er vor dem Einsteigen mit vier raschen Bissen verschlungen und nun trank er abwechselnd aus beiden Bechern, um den Pegel darin rasch zu senken. An der Ampel vor der Friedensbrücke schüttete er die Kaffeereste in einem Becher zusammen, damit er eine Hand zum Festhalten am Türgriff nutzen konnte. Die Fahrt dauerte weniger als zehn Minuten, was nicht an der Kürze der Strecke lag, sondern an der Geschwindigkeit, mit der Melanie diese zurücklegte. Glücklicherweise waren dem Kleinwagen Grenzen gesetzt, was die Beschleunigung betraf, und so blieben sie die meiste Zeit auf der eigenen Fahrspur. Trotzdem war Hauser anschließend der Meinung, genug Aufregung für diesen

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Produktinformationen

Titel
HAUSER - IMMER FESTE DRUFF!
Untertitel
Krimikomödie aus Frankfurt am Main
Autor
EAN
9783958355309
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Luzifer Verlag
Genre
Krimis, Thriller, Spionage
Veröffentlichung
31.07.2020
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
0.58 MB
Anzahl Seiten
300
Features
Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet
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