Staatenbezogene Wirtschaftssanktionen zwischen Souveränität und Menschenrecht...

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Beschreibung

Von Staaten können Gefahren ausgehen und Völkerrechtsbrüche begangen werden, auf die andere Staaten zum Schutz ihrer selbst und ihrer Bewohner reagieren müssen. Zugleich sind die Staaten durch die Globalisierung wirtschaftlich auf das Engste vernetzt und vom grenzüberschreitenden Handel abhängig geworden. Damit sind Wirtschaftssanktionen das Mittel der Wahl, um Gefahren zu begegnen und das Völkerrecht durchzusetzen. Staatenbezogene Sanktionen treffen zuerst die Bevölkerung des Zielstaates. Das traditionelle formale Verständnis der Staatensouveränität konnte keine effektiven rechtlichen Rahmenbedingungen hervorbringen. Neuere völkerrechtliche Entwicklungen stellen das Individuum generell in den Vordergrund, materialisieren die Souveränität vor dem Hintergrund der responsibility to protect mit menschenrechtlichen Schutzpflichten und betonen die Frage der Verhältnismäßigkeit. Matthias Valta behandelt das Welthandelsrecht, das Interventionsverbot, das Recht der Gegenmaßnahmen und die Grund- und Menschenrechte, differenziert zwischen Völkerrecht, Europarecht und deutschem Recht und betrachtet exemplarisch vier Fallstudien aus dem Irak, Iran, Kuba und Russland.

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Produktinformationen

Titel
Staatenbezogene Wirtschaftssanktionen zwischen Souveränität und Menschenrecht...
Autor
EAN
9783161555275
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Mohr Siebeck
Genre
Öffentliches Recht, Verwaltungs-, Verfassungsprozessrecht
Veröffentlichung
08.10.2019
Digitaler Kopierschutz
Adobe-DRM
Anzahl Seiten
280
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