Elitenwandel in Syrien: Wie Bashar al-Assad sein Image als Reformer verspielt...

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Beschreibung

Der Ausbruch des arabischen Frühlings hat die arabische Welt in Bewegung versetzt. Diese Region, in der keine Demokratien existieren und in der es bislang auch kaum ernst genommene Anzeichen für Demokratisierungsprozesse gab, erfährt derzeit eine enorme Dynamisierung, in der jahrzehntelange politische Verkrustungen aufgebrochen werden. Vor dem Hintergrund vergleichbarer Missstände in nahezu allen arabischen Ländern nährten die raschen Regimestürze in Tunesien und Ägypten und der damit verbundene Einstieg in einen politischen Transformationsprozess die Hoffnung arabischer Völker auf einen umfassenden politischen Wandel in der ganzen Region und ermutigte vor allem junge Menschen, den Unmut über ihre Lebensbedingungen auf die Straße zu tragen und nicht länger vor der staatlichen Repression zurückzuschrecken. Während aber die Revolten in Tunesien, Ägypten und Libyen letztendlich zu einem Sturz des alten Regimes führten, zeigt sich das Assad-Regime, auch fast ein Jahr nach Ausbruch der Proteste, noch immer resistent gegenüber Massendemonstrationen und bewaffneten Aufständen im eigenen Land sowie gegenüber dem zunehmend steigenden Druck externer Akteure. Diese Studie analysiert die Veränderungen in den internen Herrschaftsstrukturen der syrischen Elite. Im Kern wird dabei auf den Elitenansatz der Transformationstheorie sowie auf das Konzept des Elitenwandels, wie es Volker Perthes für die arabische Welt eingeführt hat, zurückgegriffen. Die Autorin untersucht einerseits die Veränderungen der syrischen Elitenstrukturen unter Bashar al-Assad bis zum Ausbruch der arabischen Revolutionsbewegungen und führt andererseits eine hypothetische Untersuchung der nötigen Voraussetzungen für einen zukünftigen Elitenwandel in Syrien vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Entwicklungen durch. Im Ergebnis wird gezeigt, inwieweit sich die syrischen Herrschaftsstrukturen verändert haben und ob dies für einen Elitenwandel ausreicht.

Autorentext
Stephanie Marsing wurde 1984 in Nürnberg geboren. Parallel zu ihrem Beruf als Beamtin im Bereich der öffentlichen Sicherheit absolvierte sie ein Fernstudium im Master-Studiengang 'Governance' an der Fernuniversität Hagen, das sie im Jahre 2012 mit dem akademischen Grad 'Master of Arts' überaus erfolgreich abschloss. Im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit konnte sie bereits reichlich Erfahrung in Themenbereichen wie der nationalen und internationalen Sicherheitspolitik sammeln. So entwickelte sich auch ihr Interesse an den aktuellen Entwicklungen in der arabischen Welt sowie an den Besonderheiten von Transformationsprozessen in dieser Region.

Klappentext

Der Ausbruch des arabischen Frühlings hat die arabische Welt in Bewegung versetzt. Diese Region, in der keine Demokratien existieren und in der es bislang auch kaum ernst genommene Anzeichen für Demokratisierungsprozesse gab, erfährt derzeit eine enorme Dynamisierung, in der jahrzehntelange politische Verkrustungen aufgebrochen werden. Vor dem Hintergrund vergleichbarer Missstände in nahezu allen arabischen Ländern nährten die raschen Regimestürze in Tunesien und Ägypten und der damit verbundene Einstieg in einen politischen Transformationsprozess die Hoffnung arabischer Völker auf einen umfassenden politischen Wandel in der ganzen Region und ermutigte vor allem junge Menschen, den Unmut über ihre Lebensbedingungen auf die Straße zu tragen und nicht länger vor der staatlichen Repression zurückzuschrecken. Während aber die Revolten in Tunesien, Ägypten und Libyen letztendlich zu einem Sturz des alten Regimes führten, zeigt sich das Assad-Regime, auch fast ein Jahr nach Ausbruch der Proteste, noch immer resistent gegenüber Massendemonstrationen und bewaffneten Aufständen im eigenen Land sowie gegenüber dem zunehmend steigenden Druck externer Akteure. Diese Studie analysiert die Veränderungen in den internen Herrschaftsstrukturen der syrischen Elite. Im Kern wird dabei auf den Elitenansatz der Transformationstheorie sowie auf das Konzept des Elitenwandels, wie es Volker Perthes für die arabische Welt eingeführt hat, zurückgegriffen. Die Autorin untersucht einerseits die Veränderungen der syrischen Elitenstrukturen unter Bashar al-Assad bis zum Ausbruch der arabischen Revolutionsbewegungen und führt andererseits eine hypothetische Untersuchung der nötigen Voraussetzungen für einen zukünftigen Elitenwandel in Syrien vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Entwicklungen durch. Im Ergebnis wird gezeigt, inwieweit sich die syrischen Herrschaftsstrukturen verändert haben und ob dies für einen Elitenwandel ausreicht.

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Produktinformationen

Titel
Elitenwandel in Syrien: Wie Bashar al-Assad sein Image als Reformer verspielt...
Autor
EAN
9783842836433
ISBN
978-3-8428-3643-3
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Diplomica Verlag
Herausgeber
Diplomica
Genre
Vergleichende und internationale Politikwissenschaft
Veröffentlichung
01.06.2013
Digitaler Kopierschutz
frei
Dateigrösse
3.94 MB
Anzahl Seiten
130
Jahr
2012
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