Das Ewig-Weibliche

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Beschreibung

Der Essay zu Toni Schwabes Erstlingsroman Die Hochzeit der Esther Franzenius wurde am 21. März 1903 in der Münchner Wochenzeitschrift Freistatt veröffentlicht. Es ist das erste Mal nach dem Erfolg der Buddenbrooks, dass Thomas Mann als viel beachteter Verfasser publiziert. Im Roman wird sowohl lesbische als auch heterosexuelle Liebe dargestellt, die Verfasserin selbst wurde zu einer Protagonistin der homosexuellen Emanzipationsbewegung. Die Veröffentlichung des Romans geht bereits auf Thomas Manns Intervention zurück, der um die Zeit der Publikation als Lektor des Münchner Verlags Alfred Langen arbeitete und mit der Autorin in Kontakt stand. In seinem Essay entwickelt er die Idee einer genuinen »Weiblichkeit« der Kunst, die einer italienischen »Blasebalgpoesie« entgegengesetzt wird. Angespielt wird vor allem auf den ungenannten Bruder Heinrich und seiner mit Renaissancekult und forcierten Männlichkeits-Attitüden verbundenen Romantrilogie Die Göttinnen (1902). Die Formel »das Ewig-Weibliche« zitiert die Schlussworte aus Goethes Faust II »Das Ewig Weibliche / Zieht uns hinan.«

Autorentext
Thomas Mann, 1875 1955, zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Mit ihm erreichte der moderne deutsche Roman den Anschluss an die Weltliteratur. Manns vielschichtiges Werk hat eine weltweit kaum zu übertreffende positive Resonanz gefunden. Ab 1933 lebte er im Exil, zuerst in der Schweiz, dann in den USA. Erst 1952 kehrte Mann nach Europa zurück, wo er 1955 in Zürich verstarb.

Klappentext

Der Essay zu Toni Schwabes Erstlingsroman >Die Hochzeit der Esther Franzenius< wurde am 21. März 1903 in der Münchner Wochenzeitschrift Freistatt veröffentlicht. Es ist das erste Mal nach dem Erfolg der >Buddenbrooks<, dass Thomas Mann als viel beachteter Verfasser publiziert. Im Roman wird sowohl lesbische als auch heterosexuelle Liebe dargestellt, die Verfasserin selbst wurde zu einer Protagonistin der homosexuellen Emanzipationsbewegung. Die Veröffentlichung des Romans geht bereits auf Thomas Manns Intervention zurück, der um die Zeit der Publikation als Lektor des Münchner Verlags Alfred Langen arbeitete und mit der Autorin in Kontakt stand. In seinem Essay entwickelt er die Idee einer genuinen »Weiblichkeit« der Kunst, die einer italienischen »Blasebalgpoesie« entgegengesetzt wird. Angespielt wird vor allem auf den ungenannten Bruder Heinrich und seiner mit Renaissancekult und forcierten Männlichkeits-Attitüden verbundenen Romantrilogie >Die Göttinnen< (1902). Die Formel »das Ewig-Weibliche« zitiert die Schlussworte aus Goethes >Faust II< »Das Ewig Weibliche / Zieht uns hinan.«

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Produktinformationen

Titel
Das Ewig-Weibliche
Untertitel
Text
Autor
Editor
EAN
9783104003283
ISBN
978-3-10-400328-3
Format
E-Book (epub)
Hersteller
FISCHER E-Books
Herausgeber
Fischer, S.
Genre
Essays, Feuilleton, Literaturkritik, Interviews
Veröffentlichung
15.12.2009
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
0.55 MB
Anzahl Seiten
12
Jahr
2009
Auflage
1. Auflage
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