Goethe und Tolstoi. Fragmente zum Problem der Humanität

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Beschreibung

Als Thomas Mann beim Schreiben über die beiden literarischen Denkmäler Goethe und Tolstoi klagte: »Das Bedürfnis und die Gewohnheit, mich ganz zu geben, ... lassen mich viel zu sehr ausladen.«, hatte er unwissentlich schon in Worte gefasst, worum es ihm bei dieser Arbeit eigentlich ging: um eine Auseinandersetzung mit den Voraussetzungen und Koordinaten des eigenen Schaffens. Was für ihn selbst galt, attestierte er auch den beiden von ihm verehrten Schriftstellerkollegen: Ihr gesamtes Werk habe Bekenntnischarakter, der Antrieb ihrer literarischen Produktion sei die Liebe zu sich selbst genauer noch die »Ehrfurcht vor sich selbst«, vor der eigenen Erwähltheit. Die große Essayfassung dieses Textes von 1925 (sie erschien in Thomas Manns Essayband Bemühungen) ist eine Weiterentwicklung des Vortrags mit gleichlautendem Titel von 1921 und ist noch um eine bild- und facettenreiche, wenn auch etwas konstruierte Gegenüberstellung ergänzt: Goethe und Tolstoi repräsentieren die »Ruhe, Bescheidenheit, Wahrheit und Kraft der Natur«, Schiller und Dostoevskij dagegen die »groteske, fieberhafte und diktatorische Kühnheit des Geistes«.

Autorentext
Thomas Mann, 1875 1955, zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Mit ihm erreichte der moderne deutsche Roman den Anschluss an die Weltliteratur. Manns vielschichtiges Werk hat eine weltweit kaum zu übertreffende positive Resonanz gefunden. Ab 1933 lebte er im Exil, zuerst in der Schweiz, dann in den USA. Erst 1952 kehrte Mann nach Europa zurück, wo er 1955 in Zürich verstarb.

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Produktinformationen

Titel
Goethe und Tolstoi. Fragmente zum Problem der Humanität
Untertitel
Text
Autor
Editor
EAN
9783104005485
ISBN
978-3-10-400548-5
Format
E-Book (epub)
Hersteller
FISCHER E-Books
Herausgeber
Fischer, S.
Genre
Essays, Feuilleton, Literaturkritik, Interviews
Veröffentlichung
15.12.2009
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
0.67 MB
Anzahl Seiten
134
Jahr
2009
Auflage
1. Auflage
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